CASTRUM LUBENOV. DIE TRAGISCHE GESCHICHTE DES MITTELALTERLICHEN TURMS IN LUBRZA

In den Jahren 2021–2022 führte das Archäologische Museum das Projekt „Castrum Lubenov“ durch, dessen Ziel die Aufarbeitung, Konservierung und Präsentation der Materialien war, die bei den Untersuchungen des Ritterturms in Lubrza gewonnen wurden. Neben rein wissenschaftlichen Zielen, deren Endergebnis ein veröffentlichtes Buch ist, verfolgte das Projekt auch gesellschaftliche Ziele, die vor allem darauf abzielten, das Publikum für die Notwendigkeit des Schutzes des archäologischen Erbes zu sensibilisieren. Im Rahmen dieser Aufgabe wurden drei öffentliche Vorträge gehalten, die Ergebnisse des Projekts wurden auf zwei internationalen wissenschaftlichen Konferenzen vorgestellt, und im Museum ist derzeit eine Ausstellung über die Geschichte des Turms in Lubrza zu sehen, in der die im Rahmen des Projekts konservierten Denkmäler präsentiert werden. Wir weisen darauf hin, dass das Projekt aus Mitteln des Ministers für Kultur und Nationales Erbe finanziert wurde, die aus dem Kulturförderungsfonds stammen, der durch Abgaben aus staatlich monopolisierten Glücksspielen gemäß Art. 80 Abs. 1 des Gesetzes vom 19. November 2019 über Glücksspiele sowie aus dem Haushalt der Stadt Zielona Góra gespeist wird. Die archäologischen Arbeiten, in deren Rahmen die vorliegenden Materialien gewonnen wurden, wurden vom Denkmalschutzbeauftragten der Woiwodschaft Lubuskie finanziert und vom Wissenschaftlichen Verband der Polnischen Archäologen – Zweigstelle Lubuskie in Zusammenarbeit mit Freiwilligen der Lubuska Grupa Eksploracyjna Nadodrze durchgeführt.

In den Jahren 2021–2022 werden wir das Projekt „Castrum Lubenov. Die tragische Geschichte des mittelalterlichen Turms in Lubrza“ durchführen, das vom Minister für Kultur und nationales Erbe im Rahmen des Programms „Schutz archäologischer Denkmäler“ gefördert wird. Ziel des Projekts ist die interdisziplinäre Aufarbeitung und Veröffentlichung der archäologischen Funde, die im Rahmen der 2016 durchgeführten Rettungsgrabungen an der zerstörten Wohn- und Verteidigungsanlage in Lubrza gewonnen wurden. Das von Dr. Arkadiusz Michalak (Initiator und Koordinator des Projekts) herausgegebene Buch mit den Ergebnissen unserer Forschungen wird Ende 2022 erhältlich sein.