In der Ausstellung „Wicina – die Siedlung der Metallurgen vor 2500 Jahren“ werden die interessantesten Fundstücke präsentiert, die im Rahmen langjähriger Ausgrabungen an der Siedlungsstätte der Lausitzer Kultur zutage gefördert wurden – Schmuckstücke aus Bronze, Gold, Glas und Eisen, Waffen, Werkzeuge und Keramik. Die Befestigungssiedlung in Wicina ist ein besonderer Ort. Sie wurde um 700 v. Chr. in den unzugänglichen Sümpfen des Lubsza-Flusses errichtet und Mitte des 6. oder um die Wende vom 6. zum 5. Jahrhundert v. Chr. von den Skythen vollständig zerstört. Der Überfall, der für die lokale Bevölkerung eine totale Katastrophe darstellte, erwies sich für Archäologen als Segen. Unter der Brandschicht der Siedlungsruine blieben die Fundstücke fast 2500 Jahre lang unversehrt erhalten.